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1. Tag der offenen Tür

Donnerstag, 1. März 2012

So ein »Tag der Offenen Tür« hat immer etwas Festliches. Die ganze Einrichtung ist darauf abgestimmt, Gäste zu begrüßen und ihnen zu zeigen, was so besonders am Birkenhof ist. Schon eine halbe Stunde vor Beginn der Führungen sind die ersten Besucher da. Nach der Begrüßung und einem kurzen Überblick geht es in den Wohnbereich. Da werden KlientInnen mit Staubsauger, Staubtuch und Besen angetroffen, die bereitwillig Fragen beantworten. Dann geht es weiter in die zwei Speiseräume, wo ebenfalls Klienten und Klientinnen aus dem Hauswirtschaftsbereich tätig sind. Im nächsten Bereich veranlasst das Küchenpersonal zu manch lobender Bemerkung. Wie jeden Tag, wird mit Fleiß und Können das Mittagessen vorbereitet. Weiter geht es zum Therapiebereich mit Therapiebad und anschließend in das nahegelegene »Haus am Garten«. Die Gärtner erzählen, was schon alles für die Aussaht oder das Aussetzen vorbereitet ist und was sie während der Winterzeit an Theoretischem gelernt haben. In den Räumen der Trainingswohnung für fünf KlientInnen, welche sich in diesem Haus befinden, wird vor allem über die verschiedenen Wohnformen in der Einrichtung informiert.

Die nächste Station ist die Werkstätte der Objektbetreuung. Vieles ist ständig in der so weitläufigen Einrichtung zu werken. Vorrangig zu erledigen sind jene Vermerke, welche von den MitarbeiterInnen in einem Reparaturbuch von den MitarbeiterInnen eingetragen sind. Aber auch größere Arbeiten, wie zum Beispiel das Renovieren eines Raumes, das Rasenmähen, der Fahrzeugservice, u.a. gehören zu diesem Ausbildungsbereich. Ein genaues Ausbildungsprogramm gibt die Richtlinie in diesem und in allen anderen Bereichen vor. Dann geht es weiter in die Landwirtschaft. Da finden die Tiere und der Umgang mit ihnen besonderes Interesse. Es gibt viele Fragen zum Tagesablauf und zur Motivation, sich gerade in diesem Bereich Kenntnisse aneignen zu wollen. Mit großer Freude ist zu sehen, wie aufbauend und fördernd sich das Tätig sein für Tiere und die Natur auswirkt, vor allem dann, wenn ausschließlich Bio-Demeter die Grundlage dazu abgibt. Schließlich geht es zurück zum Haupthaus, in den Festsaal. Dort werden die Besucher vom Servicepersonal sehr professionell bewirtet und es kommt noch zu allerlei Gesprächen. Vor allem die Aufnahmeformalitäten interessieren. Strahlende Gesichter der Klientinnen und Klienten sind schließlich das »Dankeschön« an die Besucher und Besucherinnen, die durch ihr Interesse das ganz offensichtlich wertschätzen, was sie unter Anleitung des bestens ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelernt haben.